Bilanz- berichte
Wirkung, Kosten, Lehren
Worum geht es?

Wer in der Schweiz fossile Treibstoffe in Verkehr bringt, muss einen Teil der CO₂-Emissionen kompensieren, die bei deren Verbrauch entstehen. Die Stiftung KliK erfüllt diese gesetzliche Pflicht im Auftrag der Treibstoffimporteure.

CO₂-Gesetz und CO₂-Verordnung setzen dafür einen strengen Massstab. Finanziert wird ergebnisbasiert: Angerechnet wird nur die nachgewiesene Wirkung. Jede Emissionsverminderung muss zusätzlich sein, also ohne die Förderung nicht zustande kommen. Sie wird nach einer festgelegten Methode erhoben, von einer unabhängigen Stelle geprüft und erst danach vom Bundesamt für Umwelt bescheinigt.

Das geltende Recht regelt die Kompensationspflicht bis 2030. Auf diesen Zeithorizont sind die Förderprogramme der Stiftung KliK ausgerichtet. Wie die Schweizer Klimapolitik danach ausgestaltet wird, ist offen. Umso wichtiger ist es, festzuhalten, was die bisherigen Programme geleistet haben.

Diesem Zweck dienen die Bilanzberichte. Sobald ein Programm keine neuen Projekte mehr aufnimmt, zieht die Stiftung KliK Bilanz: Welche Wirkung wurde erzielt, was hat sie gekostet, was wurde gelernt, und wo lagen die Grenzen des Förderansatzes? Die Berichte schaffen damit eine Grundlage für künftige Förderinstrumente.

Sie richten sich an Fachpersonen aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik, an die kompensationspflichtigen Unternehmen und an alle, die wissen möchten, was die CO₂-Kompensation im Inland konkret leistet.

Den Auftakt macht der Bilanzbericht zum Programm «Klimafreundliche Kälte». Weitere Berichte folgen.

Die Berichte im Überblick

Jeder Bilanzbericht folgt derselben Logik: eingesetzte Mittel, geförderte Projekte, erzielte Emissionsverminderungen und die Wirkung auf den Markt. Zu jedem Bericht stehen der ausführliche Bericht, eine Zusammenfassung und eine Kurzfassung als PDF zur Verfügung.

Schweiz

Klimafreundliche Kälte – Bilanz 2015 bis 2030